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28.09.2009 09:53 [Test: Risen] Risen Test: 4. Kampf
Risen Test: 1. Gameplay | Risen Test: 2. Story | Risen Test: 3. Bedienung | Risen Test: 4. Kampf | Risen Test: 5. Fazit | Risen Test: 6. Technik |

Hau rein!

Beispiel: Steigerungsstufen beim Schwertkampf
Stufe 1: Du kannst Waffen aus der Kategorie 'Schwert' benutzen. Du kannst angreifen, parieren und bis zu 3 Angriffsschläge miteinander kombinieren.
Stufe 2: Du kannst Konterparaden ausführen und so die Angriffe deiner Gegner unterbrechen.
Stufe 3: Du kannst 'Seitenschläge' ausführen.
Stufe 4: Konterparaden können deine Gegner verletzen.
Stufe 5: Du kannst bei deinen Angriffen mehr Schläge miteinander kombinieren.
Stufe 6: Du kannst Waffen aus der Kategorie 'Bastardschwert' einhändig führen.
Stufe 7: Du kannst deine Angriffe aufladen, um mehr Schaden zu verursachen oder die Parade deines Gegners zu durchbrechen.
Stufe 8: Du kannst eine Konterparade deines Gegners unterbrechen.
Stufe 9: Du kannst Waffen aus der Kategorie 'Zweihand' einhändig führen.
Stufe 10: Du kannst beliebig viele Angriffsschläge miteinander kombinieren.

Die Nahkampfskills teilen sich in Schwert-, Axt- und Stabkampf ein. Während die ersten beiden typische Skills der Banditen im Sumpf sind, wird der Stabkampf den Rekruten, aus denen entweder Ordenskrieger oder Magier hervorgehen, in der Vulkanfestung beigebracht. Eine Skillunterscheidung von Einhand- und Zweihandschwertern findet nicht statt, ab einer gewissen Stufe der Skillbeherrschung kann man jedoch Zweihandschwerter mit einer Hand fassen und die nun freie Hand seines Charakters nun auch mit einem Schild ausrüsten. Zugewiesenes Attribut ist bei diesen Skills die Stärke. Allerdings gibt es einige wenige Nahkampfwaffen, die stattdessen eine Mindestgeschicklichkeit erfordern. Leider sind sie im späteren Spielverlauf zu schwach, so dass man als Nahkämpfer nicht umhin kommt, die Stärke zu steigern.

Beim Fernkampf hat man die Wahl zwischen Bogen und Armbrust. Beim Bogenschießen zielt man über ein Fadenkreuz, wobei man den Schusswinkel mit einberechnen muß. Mit der Armbrust schießt man hingegen entweder locker aus der Hüfte in die Richtung des Gegners, ohne genau zu zielen oder gar die Ballistik zu beachten. Oder man zielt genauer per Mausrechtsklick, wodurch man in einen Zoom-Modus gelangt. Wie schon in den Vorgängerspielen ist das zugewiesene Attribut für die Armbrust die Stärke, für den Bogen die Geschicklichkeit.

Die Kampfskills lassen sich in zehn Stufen steigern, was sich je nach Steigerungsgrad in erweiterten Kombinationen, der Möglichkeit, Blocks des Gegners aufzubrechen, aufladbaren Powerschlägen bis hin zu endlos aneinander gereihten Schlagkombinationen führen. Diese Verbesserungen sind auch bitter nötig, denn die recht harmlosen Gegnertypen, denen man am Anfang des Spiels begegnet, weichen später immer mächtigeren Monstern und bald hat man sie nur noch als nette Tierchen in Erinnerung, während man gegen irgendeinen harten Brocken kämpft, der einem alles abverlangt. Vor allem hat man es im späteren Spielverlauf auch immer wieder mit humanoiden Gegnern zu tun, die selbst alles andere als Anfänger im Kampf sind und die verschiedenen Schlagtechniken, Blocks und Blockbrecher virtuos anwenden. Auch sollte man sich nicht in größere Gegnergruppen stürzen. Anders als in Gothic 3 warten in Risen nicht alle Gegner brav, bis sie an der Reihe sind, sondern greifen auch in den Kampf ein. Eine gute Technik hilft hier enorm, um diese Kämpfe zu gewinnen. Die Verbesserungen jeder Stufe sowohl beim Schwertkampf wie auch beim Stabkampf und beim Axtkampf verlaufen jeweils unterschiedlich, so dass kein Kampfskill dem anderen gleicht. Bei den Fernkampfskills wird die Nachladezeit je nach Ausbaustufe reduziert und bei der Kristallmagie, bei der es sich letztendlich auch um eine spezielle Art des Fernkampfs handelt, erhöht sich die Schadensstärke.

Gegen einfache Monster hilft natürlich vor allem der Schaden, den man mit seinen Schlägen anrichtet. Dort kommt es auf den Waffenschaden und die Höhe von Stärke bzw. Geschicklichkeit an, weniger auf die Skillstufe der Kampffertigkeit. Stunning kommt nicht mehr in dem Ausmaß vor, wie es in Gothic 3 so manchen Kampf verleidet hat. Sowieso sind schier endlose Serienbisse von Monstern keine auf Faranga erlaubte und angewandte Kampftaktik.



Kampf um Leben und Tod.

Rüstungen liegen wie üblich bei Piranha Bytes im ganzen Set vor, es gibt also keine Beinschienen, Armschienen, Brustpanzer, Stiefel, Handschuhe, Kniekacheln, Halsbergen etc. pp. Stattdessen erhält man komplette Rüstungs-Sets, meist nach einem Rangaufstieg in der Gildenhierachie infolge des Storyfortschritts. Zusätzlich gibt es noch Helme, Ringe und Amulette, die bestimmte Schutzwerte oder Attribute steigern. Die stärksten Ringe und Amulette kann man sich als Schmied selbst herstellen. Einhandkämpfer können ihre Schutzwerte auch noch mit diversen Schilden erhöhen.

Bei den Waffen herrscht allgemein eine aus bisherigen Piranha-Bytes-Spielen bekannte Vielfalt. Über 70 verschiedene Schwerter, Äxte, Messer, Sicheln, Macheten, Speere, Stäbe, Hämmer und was es sonst noch gibt, warten bei Händlern oder in Schatztruhen ungeduldig auf den richtigen Augenblick, um endlich als Monsterprügel verwendet zu werden.



  geschrieben von Don-Esteban